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Was ist Babyschwimmen?

Als Babyschwimmen bezeichnet man professionell organisierte Wasseraktivitäten mit Säuglingen und Kleinkindern ca. zwischen dem 3. und dem 18. Lebensmonat.

Nicht zu verwechseln ist das Babyschwimmen mit dem mancherorts angebotenen "Babyplantschen" oder ähnlichen "Übungen", bei denen die Kinder eher weniger mit dem Wasse in Berührung kommen bzw. oft eher ungeplante und nicht aufeinander aufbauende Spiele/Übungen machen.

Geachtet werden sollte auf jeden Fall auch auf Babyschwimminstruktoren mit einer international anerkannten Ausbildung, in Österreich durch den nationalen Babyschwimmverband - Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterABA (Austrian Babyswim Association). Das bedeutet meist Seriosität, Professionalität und altersentsprechende Spiele bzw. Übungen.

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Warum Babyschwimmen?

Regelmäßig durchgeführtes Babyschwimmen verhilft den Kindern zu einem körperlichen und geistigen Entwicklungsvorsprung gegenüber Gleichaltrigen. Dies wurde bereits durch viele Studien nachgewiesen.

Die positiven Auswirkungen des Wassers zeigen sich unter anderem am Herz-Kreislaufsystem, an der Lungenfunktion und am Stütz- und Bewegungsapparat.

Gefördert werden beim Babyschwimmen insbesondere...

  • ...die körperliche Entwicklung
  • ...die motorische Entwicklung
  • ...die psychische Entwicklung
  • ...die seelische Entwicklung
  • ...die soziale Entwicklung
  • ...die Wassergewöhnung
  • ...die Selbstrettungsfähigkeiten

Grundsätzlich sind die Einflüsse des Babyschwimmens auf die Gesamtentwicklung eines gesunden Kindes sehr vielfältig. Aber auch für entwicklungsverzögerte Kinder kann das Babyschwimmen einen hohen therapeutischen Stellenwert haben, sofern keine medizinischen Gründe vorliegen, die dagegen sprechen.

Wichtig ist es, das Babyschwimmen nicht nur einen kurzen Zeitraum, sondern regelmäßig, über Jahre hinweg durchzuführen, damit sich die positiven Effekte auch dauerhaft bemerkbar machen. Dann besteht auch die Möglichkeit, dem Kind wirklich zu einem frühen "Schwimmenkönnen" zu verhelfen.

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Welche Anforderungen an Wasser und Umgebung?

Natürlich sind die Anforderungen an das Wasser und die Umgebung beim Babyschwimmen sehr hoch. Hier die wichtigsten Eckdaten diesbezüglich:

  • Wasserqualität
    • In Österreich gelten sehr strenge Auflagen in Bezug auf die Wasserqualität in Schwimmbädern. Vielleicht sogar die strengsten weltweit.
      Daher sind die gesetzlichen und somit gesundheitlichen Anforderungen an die Qualität des Wassers für Babys/Kinder, nicht anders als für Erwachsene.
  • Wassertemperatur
    • Empfehlenswert ist für Kinder unter 6 Monaten, ein Temperaturbereich von 32°C-34°C.
    • Für fortgeschrittenere Babyschwimmer, reicht ein Temperaturbereich von 30°C-32°C.
  • Raumtemperatur
    • Die Raumtemperatur sollte der Wassertemperatur angepasst sein. D.h. idealer Weise nicht mehr als 2°C darunter liegen.
  • Wassertiefe
    • Die Wassertiefe orientiert sich nicht an den Babys/Kindern, sondern an den Begleitpersonen (meist die Mütter) die beim Kurs stehen können müssen. Sie sollte daher in einem Bereich von 100cm-135cm liegen.

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Mehr Sicherheit durch Babyschwimmen

In den USA und in vielen anderen Ländern weltweit, ist der Tod durch Ertrinken, Todesursache Nr. 1 bei den 2-5-jährigen Kindern. In Österreich ist es laut diversen Berichten, die zweithäufigste Todesursache bei Kleinkindern bis 5 Jahre!

Bei Kleinkindern ist es auffällig, dass sich Badeunfälle meist innerhalb weniger Sekunden ereignen und nicht nur beim Schwimmen. Auch beim Plantschen, in der Badewanne oder in Regentonnen ertrinken Kinder.

In Babyschwimmkursen werden auf spielerische Art, die Selbstrettungsfähigkeiten der Kinder wesentlich gefördert. Bereits Babys können instinktiv das Richtige tun und somit das Schlimmste verhindern.

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Detailliertere Infos zum Babyschwimmen

Detailliertere Informationen zum Thema Babyschwimmen erhalten Sie beim österreichischen Babyschwimmverband - Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterABA (Austrian Babyswim Association)...

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